Bildungsreform der Grundschule in Thüringen

Diskussionsangebot von Sigrun Lingel - April 1998

In den zurückliegenden 1 1/2 Jahren wurde im PDS-Landesverband zum Teil sehr heftig über eine mögliche und vor allem notwendige Reform des Bildungswesens Thüringens debattiert und gestritten. Dabei haben sich unterschiedliche Ansätze herauskristallisiert, welchen vielleicht nur die Suche nach einer Antwort auf die Frage: "Wie soll Schule sein, damit alle Kinder eine Chance im Leben finden?" gemeinsam ist. Eine wesentliche Ursache der Differenzen scheint mir unsere unterschiedliche Sicht auf das zu sein, was landläufig als Chancengleichheit bezeichnet wird.

Vor allem durch die AG "Bildung" wird der Ansatz vertreten, dass Kinder und Heranwachsende möglichst lange die gleiche Schule besuchen sollen, in welcher ihnen ein breites Fundament "gleichen" Wissens vermittelt wird. Diesem Ansatz liegt zu Grunde, dass über die Schule ungleiche Voraussetzungen (Fähigkeiten, Fertigkeiten, Erfahrungen u.a.m.), welche die Kinder u.a. durch ihre Herkunft mitbringen, ausgeglichen werden können.

Ich halte diesen Ansatz für falsch, um nicht zu sagen, für gefährlich. Denn wie fühlt sich ein Kind, welches mit Lust und Wissbegierde in die Schule eintritt und dann in dieser feststellen muss, dass die anderen immer einen Schritt schneller sind? In der Fachliteratur wird dieses Problem schon lange diskutiert, Schule, welche darauf abzielt, Kinder gleich zu behandeln, ohne ihre unterschiedlichen Voraussetzungen zu berücksichtigen, verstärkt die (oftmals sozial bedingten) Unterschiede zwischen den Kindern, fördert somit die soziale Chancenungleichheit.

Wenn unser Ansatz, dass unter anderem die gesellschaftlichen Bedingungen eine nicht unwesentliche Rolle für die Entwicklung des einzelnen spielen, nicht falsch ist, dann muss es der PDS meines Erachtens als erstes darum gehen, Kinder und Heranwachsende in ihrer Unterschiedlichkeit zu akzeptieren.

Ist diese Akzeptanz Ausgangspunkt unseres Handelns, heißt dies letzt endlich, dass Kinder und Heranwachsende unterschiedliche Bedingungen benötigen, um entsprechend ihrer Voraussetzungen ihren ganz persönlichen Weg in die Gesellschaft zu finden. Dies ist schwer in einer Schule zu realisieren, in welcher das Curriculum Mittelpunkt alles Denken und Handelns ist.

Wie also müsste die Schule sein, um Kinder und Heranwachsende in ihrer Unterschiedlichkeit fördern? Was verstehen wir unter der "Chance im Leben", welche zu finden nach unserer Meinung wichtig für Kinder ist? Verbinden wir mit der "Chance im Leben" vor allem die Hoffnung, dass das Kind einen Arbeitsplatz findet? Oder sehen wir in der "Chance im Leben" vor allem den Anspruch, individuelles Glück in, mit und durch die Gemeinschaft zu erlangen?

Um die Diskussion um eine mögliche Reform der Schule in Thüringen neu zu beleben, möchte ich im folgenden darstellen, wie die Grundschule in Thüringen nach meiner Vorstellung sein sollte, damit Kinder und Heranwachsende ihr Leben selbstbestimmt in, mit und durch diese sie umgebende Gesellschaft gestalten können.

Dabei möchte ich vorab betonen, dass ich mich in diesem Papier nur von dem leiten lasse, was bei entsprechendem politischen Willen aus der derzeitigen Schulsituation heraus realisierbar ist. Visionen für eine künftige Grundschule sind in meinem Papier "Gedanken zu einem Grundschulkonzept" enthalten, welches ich für den Verein "Jena-Plan-Pädagogik Hermsdorf" erarbeitet habe.

Wie in meinem Diskussionsangebot für eine Bildungsreform im Land Thüringen vom März/September 1997 schon erwähnt, greife ich auf Gedanken und Erfahrungen zurück, welche im Zusammenhang stehen mit:

Vorab noch drei Anmerkungen:

  1. Der Rückgang der SchülerInnen, momentan vor allem in den Grundschulen bietet die Chance, Schule im Rahmen der derzeit vorhandenen Schulgebäude neu zu organisieren. Eigentlich verfügen wir zur Zeit in den Grundschulen über ein "Mehr" an Räumen, über ein "Mehr" an Freifläche, bezogen auf das einzelne Kind. Dies eröffnet Handlungsräume, die es in der Schulgeschichte vielleicht so noch nie gegeben hat.
  2. Der Rückgang der SchülerInnen sollte nicht parallel zu einem Rückgang der in Schulen Beschäftigten führen. Vielmehr sollte die Chance genutzt werden, zu einer neuen Arbeitsorganisation auch für Lehrerinnen und Lehrer im Interesse von Kindern und Heranwachsenden zu finden. Noch sind nicht alle Züge abgefahren, beeinflussen wir als PDS in Thüringen das, was noch zu beeinflussen ist.
  3. Wer sich näher z.B. mit den derzeit in Thüringen zugelassenen Lehrbüchern befasst, wird feststellen müssen, dass diese zum Teil Gedankengut transportieren, welches Grundlage für eine Ungleichbehandlung der Geschlechter oder aber gar die Entwicklung rechter Subkulturen unter den Heranwachsenden bildet. Hier möchte ich nur auf Lehrbücher für den Geographieunterricht verweisen, in welchen Gebirge in Polen oder der Slowakei als deutsche Mittelgebirge bezeichnet werden, oder auf ein Lehrbuch für den Sozialkundeunterricht, in welchem dargestellt ist, dass Familienkonflikte dann entstehen, wenn die Mutter arbeiten geht oder der Vater trinkt. Es kann nach meinem Verständnis nicht Aufgabe einer linken Partei sein, undifferenziert Lehrbuchfreiheit zu fordern. Nun weiß ich, wie schwer es für uns ist, die Forderung aufzustellen, das Recht auf Meinungsfreiheit zu beschränken. Gerade was die Lehrbuchfreiheit anbelangt, braucht es meines Erachtens eine breite gesellschaftliche Diskussion in Thüringen, welche sich momentan jedoch nicht abzeichnet. Auch aus diesem Grunde (jedoch nicht nur aus diesem) vertrete ich im folgenden den Ansatz, gänzlich auf Lehrbücher an den Grundschulen Thüringens zu verzichten.

Die von mir vorgeschlagene Reform der Grundschule in Thüringen untergliedert sich in folgende Teilbereiche:

Schulorganisation

Die derzeitige Grundschule soll nach meinem Verständnis um die Altersbereiche Klasse 5 und 6 erweitert werden. Grundschulen sollte es in allen Gemeinden ab 1000 EinwohnerInnen bzw. in benachbarten Gemeinden mit wenigstens 1000 EinwohnerInnen geben, d.h., voreilig geschlossene Schulstandorte müssen neu begründet, in einzelnen Orten müssen erstmalig Grundschulen errichtet werden. Vor allem im ländlichen Raum muss es möglich werden, Klassen auch mit weniger als 14 Kindern pro Jahrgang zu bilden, jedoch sollte eine Mindestzahl an Kindern von 8 für die Klassenbildung nicht unterschritten werden. Wird diese Anzahl in mehreren darauf folgenden Jahren unterschritten, ist zu prüfen, ob altersübergreifender Unterricht an dieser Schule, auch unter dem Aspekt, Erhalt des Schulstandortes, sinnvoll ist.

Schulkonferenz

Die Schulkonferenz der Grundschule setzt sich zu je 50% aus ElternvertreterInnen und 50% VertreterInnen pädagogisch - technisches Personal zusammen.

Diese entscheidet unter anderem:

Neben der Schulkonferenz gibt es die Schulversammlung, welche in Anlehnung an das Modell "Summerhill" jeweils am Ende der Woche stattfinden sollte. Diese setzt sich zusammen aus den in der Schule tätigen Erwachsenen sowie den in der Schule lernenden Kinder. Jedes Mitglied der Schulversammlung hat eine Stimme, d.h., auch die Kinder, unabhängig von ihrem Alter. In der Schulversammlung wird all das, was mit dem Leben in der Schule zusammenhängt und durch Gesetz nicht anders bestimmt ist, geregelt.

Die Schulversammlung soll Kindern (und Erwachsenen) die Möglichkeit bieten, Demokratie zu erleben und zu leben.

Lerninhalte und Bildungsziele

Die Veränderung der Arbeits- und Medienwelt erfordert, wie bereits in meinem Diskussionsangebot für eine Bildungsreform in Thüringen angedeutet, ein radikales Umdenken bezüglich der Lerninhalte und Bildungsziele. Es ist nicht mehr Aufgabe der Schule, Kindern umfangreiches Wissen zu vermitteln. Gerade durch den Wandel der Medienwelt sind Kinder heute in der Lage, sich das für ihre Zwecke notwendige Wissen außerhalb der Schule in einer wesentlich kürzeren Zeit, als in unserer Kindheit noch üblich, zu erschließen. Um jedoch in der immer größer werdenden Medienlandschaft Kindern optimale Startchancen zu ermöglichen, sollte die PDS aus meiner Sicht für nachfolgende Forderungen an die Landespolitik in Thüringen eintreten:

  1. Schaffung von öffentlichen Räumen in allen Kommunen des Landes Thüringen (als erstes jedoch dort, wo sich Schulstandorte befinden), in welchen der Zugang zu Büchern, Zeitungen und Zeitschriften sowie dem Internet unentgeltlich (unentgeltlich heißt auch, dass keine Gebühren und Beiträge für die Nutzung dieser Räume sowie von Bibliotheken erhoben werden) für alle möglich sind.
    Diese Räume sollen nach dem Bedarf der NutzerInnen geöffnet werden, d.h., vor allem in den Städten müssen sie in der Perspektive über 24 Stunden täglich zugänglich sein.
  2. Einrichtung einer/mehrerer Internetseiten (z.B. bei th-online) auf welchem der Lerninhalt des Curriculums, entsprechend des KMK (Kultusministerkonferenz) - Beschlusses zur Anerkennung von Schulabschlüssen abrufbar ist. Diese Seiten sollen nicht auf die derzeit gängigen Lehrbücher zurückgreifen, vielmehr durch eine zu bildende Arbeitsgruppe, in welcher InteressenvertreterInnen der SchülerInnen, der Eltern, der LehrerInnen, der Gewerkschaften, der Parteien, von weiteren Vereinen und Organisationen vertreten sind, erarbeitet werden.
  3. Die öffentlich - rechtlichen Rundfunk- und Fernsehanstalten sollten zu für Kinder und Heranwachsende übliche Zeiten Lernangebote anbieten (in Anlehnung z.B. an "English for you" des DDR-Fernsehens).

Wenn die Schule die Wissensvermittlung als ihre Hauptaufgabe verloren hat, stellt sich die Frage, zu welchem Zwecke sie weiter aufrecht erhalten wird. Aus der Erfahrung der zurückliegenden 1 1/2 Jahre möchte ich hier nicht erneut eine Diskussion über die Frage "Schulpflicht - ja oder nein?" anzetteln, auch wenn ich der Meinung bin, dass die PDS sich dieser Frage stellen muss. Wie bereits in meinem Redebeitrag zur bildungspolitischen Konferenz der PDS im Oktober 1997 erwähnt, halte ich es mit Paul Goodmann, welcher in seiner Schrift "Beiläufige Erziehung versus Schulpädagogik" von 1969 schrieb:

"Das Ziel der Grundschulpädagogik sollte es sein, bis zum Alter von zwölf Jahren die freie Entwicklung des Kindes zu schützen und zu fördern, weil der von Gesellschaft und Familie ausgeübte Druck zu groß ist, als dass das Kind ihm aus eigenen Kräften widerstehen könnte."

Was heißt es nun, wenn es in der Grundschule darum gehen soll, "die freie Entwicklung des Kindes zu schützen und zu fördern"? Kinder sollen aus meiner Sicht in der Grundschule den Freiraum finden, um

Wie nun kann dies einer reformierten Grundschule seine Umsetzung finden?

Arbeitsorganisation für Lehrerinnen und Lehrer

LehrerInnen der Grundschulen in Thüringen sollen grundsätzlich nicht mehr als 20 Unterrichtsstunden pro Woche unmittelbar mit Kindern arbeiten. Da das bei Unterrichtsformen wie Projekte und Epochenunterricht in dieser Konsequenz jedoch nicht durchstehbar ist, soll eine "Verrechnung" der Wochenstunden möglich sein, mit dem Ziel, dass LehrerInnen der Grundschulen im Durchschnitt nicht mehr als 20 Unterrichtsstunden pro Woche mit Kindern gearbeitet haben. Die Reduzierung auf 20 Unterrichtsstunden pro Woche erscheint mir erforderlich, um LehrerInnen den nötigen Freiraum zu verschaffen, sich optimal auf die unmittelbare Arbeit mit den Kindern vorzubereiten (bei einer Umsetzung der von mir vorgeschlagenen Grundschulreform sind LehrerInnen nicht mehr vordergründig "FachlehrerInnen").

Die Arbeit der LehrerInnen soll vorwiegend in LehrerInnen- und Stammgruppenteams organisiert werden. So wird es möglich, dass Vertretungen leichter organisiert werden können und diese zudem dort weiterarbeiten kann, wo der/die zu vertretende Lehrer/in zuvor aufgehört hat.

Die momentan ausgehandelten Teilzeitmodelle für LehrerInnen sollen soweit dies möglich wird, rückgängig gemacht werden mit dem Ziel, Arbeitszeit, welche LehrerInnen nicht unmittelbar durch die "Unterrichtung" von Kindern erbringen können, für bezahlte (und notwendige) Weiterbildung zu nutzen.

Jeweils nach 6 Unterrichtsjahren soll jeder LehrerIn in Thüringen ein bezahltes Freijahr zustehen (dies gibt es z.B. an den Freien Waldorfschulen). Dies bietet die Chance, dass LehrerInnen den manchmal nötigen Abstand zur Schule gewinnen und gleichzeitig die Möglichkeit haben, sich in neue Gebiete einzuarbeiten, was sie dann wiederum nutzbringend in den Unterricht einbringen können. Es bietet aber auch die Chance, dass LehrerInnen, die, aus welchem Grunde auch immer, unzufrieden mit der Schule sind, sich mit einer gewissen "Rückendeckung" einen neuen Job suchen können. Dadurch kommt es zwar zum einem zu einer erhöhten Fluktuationsrate, zum anderem eröffnet das Freijahr aber auch einen zusätzlichen Einstellungskorridor. So wird es möglich, dass sich das Durchschnittsalter der Thüringer LehrerInnen drastisch senkt (da ja mit der ersten Durchführung eines Freijahres theoretisch 1/6 der derzeit beschäftigten LehrerInnen neu eingestellt werden müsste). Zum anderem besteht aber auch die Chance, dass LehrerInnen, welche möglicher weise zu der Erkenntnis gekommen sind, eigentlich in der Schule nicht am richtigen Platz zu sein, diese leichter verlassen können, da sie für die Übergangszeit von einem Jahr neben den üblichen Fördermöglichkeiten des Arbeitsamtes eine zusätzliche finanzielle Absicherung haben.

Zugang zur Schule für Menschen ohne pädagogische Qualifikation bzw. mit einer anderen Staatszugehörigkeit

Menschen, welche eine abgeschlossene Berufsausbildung haben und über die entsprechende Berufserfahrung verfügen, können sich in einem 2-jährigen Studium für den Schuldienst qualifizieren. Bei einem abgeschlossenem Hochschulstudium und der entsprechenden Berufserfahrung ist für den Schuldienst ein 1-jähriges Ergänzungsstudium notwendig.

Menschen ohne deutsche Staatszugehörigkeit, welche jedoch einen pädagogischen Abschluss außerhalb Deutschlands erworben haben, werden entsprechend dieses Abschlusses in den Schuldienst übernommen. Sie erhalten eine bezahlte Freistellung von 1 Jahr, um sich das für deutsche Schulen zusätzlich notwendige Wissen anzueignen. Haben sie lediglich einen Berufsabschluss bzw. artfremdes Studium, s.o.

Darüber hinaus erscheint es mir sinnvoll zu sein, die Schule auch für Menschen zu öffnen, welche in dieser nicht unmittelbar als LehrerIn tätig sein wollen. Hier sind in erster Linie Eltern und Großeltern der in der jeweiligen Schule lernenden Kinder angesprochen, welche zum einem über die nötige Zeit und zum anderem über das nötige Interesse verfügen, um sich als Helfende in den Schulprozess einzubringen. So wird es möglich, dass verschiedene Lebenserfahrungen und Qualifikationen in die Schule eingebracht werden können, durch welche für Kinder zusätzliche Erfahrungsräume im Rahmen der Schule eröffnet werden.

Finanzen

Durch die PDS wurden Vorschläge unter anderem für eine Steuerreform unterbreitet. In aller Regel betreffen diese Vorschläge die Bundesebene. Würden diese zu einer Umsetzung kommen, wäre die Finanzierung der von mir vorgeschlagenen Reform der Grundschule in Thüringen kein Problem. Da wir jedoch auch in der nächsten Landtagswahlperiode von einer Zeit der knappen Haushaltskassen ausgehen müssen, ist es aus meiner Sicht wichtig, Prioritäten bei der Verteilung von Haushaltsgeldern zu setzen. Ich vertrete die Meinung, dass es im Sinne von PDS-Politik ist, die finanzielle Untersetzung einer Reform der Grundschule im Rahmen der Haushaltsdiskussion zu favorisieren.

Zusätzlich sollte aber auch über einen sinnvolleren Einsatz der derzeit in Landes- und kommunalen Haushalten eingestellten Gelder für die Bildung nachgedacht werden. So bringt die Zusammenlegung von Grundschulen vor allem im ländlichem Raum oftmals keine Kosteneinsparungen, da die für Werterhaltung und Investitionen an den zu schließenden Schulgebäuden eingesparten Gelder durch erhöhte Kosten für den Transport der Kinder wieder ausgegeben werden.

Durch die Integration zusätzlicher Aufgaben in die Schulgebäude können Gelder für Werterhaltung und Investition an diesen, welche aus dem "Bildungstopf" finanziert werden, eingespart werden. Es ist durchaus sinnvoll, Räume, welche nicht unmittelbar für den "Schulbetrieb" benötigt werden, andersweilig zu nutzen. So ist es denkbar, dass in Schulgebäuden Lehrgänge des Arbeitsamtes oder der Volkshochschule sowie anderer freier Bildungsträger stattfinden, denkbar und sinnvoll ist es, Musikschulunterricht, auch den von freien Trägern, in den Schulgebäuden stattfinden zu lassen.

Nachdenken sollten wir auch über Beschäftigungsprojekte für arbeitslose junge Menschen (angesiedelt bei den Schulträgern), durch welche Werterhaltungsarbeiten an Schulen durchführen werden (gleichzeitig ist es denkbar, dass junge Menschen ohne Lehrstelle in diesen Projekten einen anerkannten Berufsabschluss erwerben).

Rechtsfragen

Auch hier möchte ich noch einmal ausdrücklich betonen, dass vorliegendes Papier lediglich ein Angebot zur Diskussion ist und keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Wie immer stehe ich jedem sachdienlichen Hinweis, jeder sachlichen Kritik aufgeschlossen und dankbar gegenüber.